WELTjournal

22:30-23:05 ORF 2
Mittwoch 2016-06-15
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Die Europäer werden immer älter, die Pensionskassen immer leerer: der wohlverdiente Ruhestand mit etwa 60 Jahren, wie er bis vor kurzem üblich war, wird künftig nicht mehr möglich sein. Quer durch die EU wird das Pensionsantrittsalter sukzessive angehoben. Während die einen im Seniorenalter arbeiten, weil sie es wollen und Freude an ihrem Beruf finden, arbeiten andere, weil sie müssen, um ihre karge Rente aufzubessern. Parallel dazu steigt jedoch auch die Altersarbeitslosigkeit. Schon 50jährige, die ihren Job verlieren, haben wenig Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz. Weltjournal-Reporterin Christa Hofmann unternimmt eine Reise durch ein Europa im demographischen Wandel und besucht Senioren, die im fortgeschrittenen Alter noch im Arbeitsleben stehen. So wie James Vaupel, Bevölkerungswissenschaftler vom Max Planck-Institut in Odense in Dänemark, der eine Win-Win-Lösung parat hat: "Die Lösung liegt in einer Aufteilung der Lebensarbeitszeit: mehr Lebensjahre arbeiten, aber weniger Wochenstunden. Junge Menschen profitieren, weil sie so mehr Zeit für Kinder, Familie, Ausbildung oder Hobbies haben, ältere Menschen profitieren, weil sie länger aktiv sein können."


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